pigor-eichhorn1Pigor & Eichhorn Teil 2:

*Pigor und Eichhorn* mit Interview und 3 weiteren Songs

Pigor und Eichhorn zählen sich zu der Schule des kabarettistischen Chansons. Ihre Texte nehmen und parodieren alles und jeden. Espritgeladen und temporeich rappen, swingen und schnurren sie sich durch die mitteleuropäische Gegenwart. Sie wagen sich an Themen, an die sich sonst niemand herantraut. Wer die Beiden auf der Bühne erlebt wird aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen, da die Lieder nicht nur absurd komisch sind, sondern immer mit einer glanzvollen humoristischen Performance umgesetzt werden. Pulsierende Wortkaskaden: virtuos und treffsicher. Die ultimative Abrechnung mit der IT-Branche, maulenden Rentnern und inkompetenten Jungentscheidern. Pigor zetert, regt sich auf, über hustende Zuschauer, aber er singt auch den Blues des weißen Mannes, der auf der Suche nach der verlorenen Zeit erkennt, dass er sein Leben mit Kaffeeklatsch, Kindergeschwafel und Kleinkunst vertrödelt hat. Was ihm bleibt, ist die die Hoffnung auf die nächste Generation die er mit einer hinreißenden ironisch-pathetischen Hymne besingt: ?Die Kevins haun uns raus!?. Ganz zurecht sind sie die diesjährigen Gewinner des Chansonpreises 2010.  Sie selbst nennen ihren Stil Salon-Hip-Hop, was so ziemlich den Nagel auf dem Kopf trifft.

http://www.myspace.com/pigoreichhorn

http://www.pigor.de

bandfoto_freddy-fischer1Freddy Fischer

Bei Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band handelt es sich um Unterhaltungsmusik. Punkt. Damit wäre das Wichtigste schon gesagt,
aber so knapp kommt man dann halt auch bei den scheinbar einfachen Sachen nicht davon. Was mit an Freddy Fischer selbst liegt, der nach dem Tingeln durch die Berliner Kleinclubs nun in die Vollen geht und gleich zwei Alben vorlegt, gleichzeitig, die einen so in einen historischen
Schwitzkasten nehmen, der gleich im Entree der einen Platte ?Superdisco 1? mit ?Discomusic? in einem Vers beschrieben wird, wenn
Fischer singt: ?Komm und tanz mit mir zur Discomusic, morgen gehen wir dann zum Rock am Ring.? Denn damit wird wie nebenbei ein Feld
befriedet, das man aus der historischen Perspektive heraus nur mit so einer Die-Türken-vor-Wien-Atmosphäre kennt. Ein Schlachtfeld, auf dem ein Miteinander gar nicht möglich war, mit dem christlichen Abendland und seiner Rockmusik hier, die doch gegen den Angriff durch Disco verteidigt werden musste, in den Siebzigern. Was sich trotz Techno und Track eigentlich bis heute hält, jedenfalls ist seither auf dieser
Brache wenig gewachsen.

http://www.myspace.com/freddyfischer
 http://www.freddyfischer.com/F/neu.html