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Rumpsti Pumsti (Musik) - Snuff cinéma pour l’oreille. From D.I.Y. bedroom junk to high-brow academia: Electroacoustic & Concrete Music, Sound Poetry, Contemporary Classical, Harsh Noise, Minimalism, Early Electronic Music, Fluxus, Dada, Sound-Art, Field-Recordings.

Anlässlich der anstehenden Konzertabende am 18. und 26.11.2010 im NK Berlin (www.nkprojekt.de) gibt es Musik von The Rita, Valeri Scherstjanoi, Heinz Weber, Tamio Shiraishi, und Black Air.

Donnerstag 18.11.2010: The Rita, Oscillating Innards, Unexamine
Freitag 26.11.2010: Tamio Shiraishi, Valeri Scherstjanoi, Heinz Weber
In den minimalistischen und statischen ‘Harsh Noise Walls’ von The Rita (Canada) vereinigen sich die Lautstärke der subkulturellen Noise-Szene mit der Akribie installativer Klangkunst, La Monte Young mit den Hell’s Angels. Das gespielte Stück ‘Stand At The End Of The Bed’ ist bisher unveröffentlicht.
Der gebürtige Russe Valeri Scherstjanoi (*1952) lebt seit 30 Jahren in Berlin und ist Kenner und Performer von Lautpoesie, Russischem Futurismus, sowie seiner eigenen Schrift-Kunst ‘Ars Scribendi. Die gespielten Stücke stammen von seiner CD ‘Lautland’, erschienen 1998 im Gertraud Scholz Verlag.
Heinz Weber (*1957) lebt und arbeitet in Berlin. Zentrum seiner Arbeit ist die Frage nach der “Klanglichkeit der Dinge”, der Erforschung der akustischen Materialität von einzelnen Gegenständen über medienreflektive Situationen bis zu komplexen geo-sozialen bzw. geo-historischen Systemen. Die gespielten Stücke entstammen den Installationen ‘Hamburg am Wasser’ und The Spirit of Rice’.

Tamio Shiraishi, ist ein japanischer Performer und Saxophonist. Als Gründungsmitglied von Fushitsusha (mit Keiji Haino) zählt er zu den Urgesteinen der japanischen Avantgarde-Szene. In den letzten Jahren konzentriert sich Shiraishi auf Saxophon-Guerilla-Konzerte in der Öffentlichkeit (zb in U-Bahn Stationen). Seit 1990 lebt und arbeitet er in New York. Die gespielten Stücke stammen von seiner CD ‘Live Performances 1992-1994’.

Black Air ist das Projekt von Sam McKInley (The Rita) und Gordon Ashworth (Oscillating Innards). Wie auch bei McKinley’s solo-Projekt The Rita (siehe oben) geht es um brutalen Minimalismus in Reinkultur. Bei dem gespielten Stück handelt es sich um einen alternative Mix eines Stückes der gerade veröffentlichten LP ‘Paris’.