gnterschickertGünter Schickert – Mit der Stromgitarre in der Echokammer

Schickert begann zu Beginn der 70er Jahre, mit dem Klang seiner elektrischen Gitarre, verfremdet durch Effektgeräte, und Mehrspuraufnahmen auf 3 Tonbandgeräten herumzuexperimentieren. Hypnotische Gitarrensongs entstanden, die sich zwar in den Bereich ‚Krautrock’ einordnen lassen, doch betont Schickert noch heute, dass er “anders, als fast alle damaligen Kollegen, keine Synthesizer benutzte.“ Mit seinen Alben ‚Samtvogel’ und ‚Überfällig’ rückte er eher in die Nähe eines Glenn Branca oder Steve Reich und war damit der deutschen Musikszene der siebziger Jahre weit voraus.

Zu Gast im Studio: G. Schickert
Gastgeber: M. Freerix