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Konpa dirèk”, “Kadans rampa” und “Mini-Djaz” sind nur einige der Stile, die in Haiti in einer Kreativeruption ab Mitte der 1950-er Jahre in kurzer Folge entstanden. Während Musiker wie Nemours Jean-Baptiste und Webert Sicot und Bands wie Les Shleu-Shleu und Les Loups Noirs in anderen karibischen Staaten, teilweise sogar in Frankreich, für Furore sorgten, sind diese wilden Hybride aus Beguine, Merengue, Son, Psychedelia und Jazz im Rest der Popwelt nie angekommen. Die auf Strut jüngst veröffentlichte Compilation “Haiti Direct” gewährt Einblicke in diese Welt und ist willkommener Anlass für BEAT IN STEREO dem vielgeplagten Inselstaat eine Sendung zu widmen, nachgewürzt mit gelegentlichen Ausflügen nach Martinique.