On thi72430_1563415279941_1072119127_31581402_972004_ns week’s episode of Now Hear This! Two writers who take pleasure in writing in a language other than their own, poet Claudia Bierschenk, and performance poet Maria Maddalena. Closing the show a musical guest unlike any who’ve graced the studio to date, spoken word electronic band: Broca Areal. Intrigued? You should be. Here’s some words from the artists themselves about who they are and what they create.

Claudia Bierschenk started writing poetry and short prose in English while living in Britain. Her work has been published in various online and print magazines, such as in the first issue of SAND, Berlin’s English language literary journal. Her first chapbook of poetry “Perestroika Silence” was published by Erbacce press, Liverpool in March 2010. She currently lives in Berlin. www.myspace.com/cloudsb http://www.erbacce-press.com/#/claudia-bierschenk/4539141872
maria-maddalena

Maria Maddalena ist mein Name, geboren in Cattolica, Italien. Ich bin tatsächlich  dort aufgewachsen, bis ich den Flucht nach Deutschland unternommen habe aus Liebe für die deutsche Sprache(und genau wie bei der Liebe weiß ich immer noch nicht, was ich zum Teufel mir damals gedacht habe!!!) In Erfurt habe ich dann zum ersten Mal in meinem Leben masturbiert mit 22, denn die katholische Religion doch mich sehr ausgeprägt hatte. Um die Sünde zu mindern, habe ich aber die Tat  im Doppelzimmer begangen, während meine Mitbewohnern schlief und ich dabei ihre Poster von Hundewelpen und Pferden  an die Wand schaute.
Nach dieser Positive Erfahrung bin ich in Deutschland geblieben, habe mein Studium in Germanistik abgeschlossen und den Titel erfolgreich als Toilettenpapier benutzt. Seitdem habe ich  als Kellnerin, Promoterin, Dolmetscherin, Italienisch Lehrerin gearbeitet, dazu kommt das notwendige verdammte Schreiben, wenn ich nicht gerade mal arbeite oder in meiner Band singe.

broca-areal_presseBroca Areal machen Arty Shit in your face: Liveliteratur im Songformat und gesprochene Songtexte,begleitet von harten Beats, reduzierten Flächen und eigenwilligen Samples. Dabei entsteht kein beliebiger überladener Mix aus den hippen Elementen Spoken Word und Electro. Vielmehr eine wohlüberlegte Umsetzung der anarchischen Texte des Berliner Poeten Wolf Hogekamp, der sich humorvoll mit der alltäglichen Liquidierung der Metaphysik und den gängigen Exit-Strategien aus neoliberalen Kaffeekränzchen befasst.Die elektronischen Ergebnise von Lino Ziegelund Wolf Hogekamp klingen mal noisy und mal jazzy,mal nach dem Postpunk der 80er und mal nach einem verschallerten Sonntagmorgen in einem dunklen Berliner Club.

i like to kiss and tell…”
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