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Im September 2020 erschien Isabell Loreys „Demokratie im Präsens. Eine Theorie der politischen Gegenwart“. Ein Vor-Lockdown-Buch, von dem es nur ganz wenige Lesungen gab. Höchste Zeit, es mal ausführlich zu besprechen!

Auf etwa 200 Seiten entwickelt die politische Theoretikerin ihre Überlegungen zu repräsentationskritischen Protesten und ihren Sorgepraxen, aus denen sich queere Schulden ergeben, die keinen Aufschub erlauben. Deshalb können sie auch gar nicht anders, als sich in der Jetztzeit zu verorten. Und genau da, in der gegenwärtigen Implosion liberaler Demokratien, bahnt Isabell ideengeschichtliche Trampelpfade, in deren Gestern-Heute auch schon Formen der ‚Demokratie im Präsens‘ zu beobachten waren. In der Sendung erzählt Isabell mehr zu ihren Gedanken und bringt Songs als Wegbegleiter*innen mit. Tune in!